Stressberodungsstell
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26. März 2011

CEFOS Remich

Luxemburgs Arbeitsrecht



Zur rechtlichen Beurteilung von Mobbing


Mobbing: Beratungsangebote, Studien

Aktionsplan und Gesetzesprojekte der Regierung







Mobbing

Gemobbt wird, wer wiederholt und über einen längeren Zeitraum negativen Handlungen von anderen ausgesetzt wird.

Der soziale Prozess und die soziale Situation des Betroffenen

Bedingung ist zum Einen, dass sich in der betreffenden Gruppe eine hierarchische Ordnung bzw. eine „Hackordnung“ (wie auf dem Hühnerhof) herausgebildet hat. Zum Anderen existieren Situationen geringer Kontrolle von außen.

Die Hackordnung hilft dem Mobber, als Sündenbock und Ziel seiner Angriffe das schwächste Glied der Gruppe ausfindig zu machen. Wer auf den untersten Plätzen der Hierarchie rangiert, kann sich wenig wehren, lässt sich relativ leicht isolieren und kann damit dauerhaft in einer Opferrolle gedrängt werden.

Angriffe gegen Statusniedrige werden von den anderen Gruppenmitgliedern leichter akzeptiert und erlauben den Angreifern häufig sogar, ihre eigene Beliebtheit und Anerkennung zu erhöhen sowie soziale Unterstützung zu erhalten. Die gezielteren Angriffe werden hingegen dann in Situationen ausgeführt, welche nur wenig beobachtet sind und wo kaum Kontrolle existiert.

In dem Prozess gibt es eine Vielzahl von Rollen innerhalb der Gruppe:

    • die Außenstehenden,
    • das Opfer,
    • die Verteidiger des Opfers,
    • der Täter,
    • der Assistent oder die Verstärker des Täters.

Schon wenn Mobbing beginnt, muss dem Täter sofort unmissverständlich klar gemacht werden, dass sein Mobbing nicht hingenommen wird und er unverzüglich damit aufzuhören hat!

Dem Opfer hingegen muss die Angst genommen werden, damit es nicht die bedauerliche Situation, in der es sich befindet, vor seiner Umwelt zu verbirgt. Die Partner des Opfers müssen aber auch wirklich die Verantwortung dafür übernehmen, das die Situation des Opfers zum Guten geändert wird.

Ein Gespräch in der gesamten Gruppe ist unausweichlich, damit das aufgetretene Problem öffentlich gemacht wird.



In jedem vierten Luxemburger Unternehmen gibt es Mobbingprobleme

Offiziell verfolgt in jedem Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten der Personalverantwortliche eine Strategie zur Mobbingabwehr. In Wirklichkeit wird sie jedoch nur in der Hälfte dieser Unternehmen auch aktiv umgesetzt.

Quelle:
Une société luxembourgeoise sur quatre lutte contre le harcèlement au travail
.
Paperjam Kommunikee 23.02.2006, (Robert Half, International)


Weitere Informationen

CSL: Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz : Handeln um vorzubeugen. Ein praktischer Leitfaden. Juni 2010.

Mobbing moralische und sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz

Constat par le médecin du travail de l’inaptitude d’une salariée d’occuper son poste de travail suite à des actes de harcèlement moral et sexuel - Obligation de l’employeur de l’affecter dans la mesure du possible à un autre poste de travail

Une collègue de travail, supposée être à l'origine d'un harcèlement moral d'une salariée qui a intenté une action devant le Tribunal du travail pour voir condamner son employeur de ce chef n'est pas partie au litige et a, par conséquent, la capacité de témoigner

Harcèlement moral

Statistiques 2010 du harcèlement moral. (statec)
(jnj); Mobbing kostet Nerven – und jede Menge Geld! Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, 24. März 2011.



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