Inspection des Mines et du Travail
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25. Januar 2011

CEFOS Remich

Luxemburgs Arbeitsrecht



Gesundheit am Arbeitsplatz

Wie werden Unfälle und Krankwerden durch die Arbeitsbedingungen verhindert?

Der Schutz vor Tabakqualm am Arbeitsplatz

Typ-Angaben zu spezifischen Risiken und zur Sicherheit bei chemischen Substanzen und Prozessen

Mobbing

Der Personalausschuss

Die vorsätzliche Behinderung des Personalausschusses



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Der Schutz vor Tabakqualm am Arbeitsplatz

Des Problems ist man sich ja zunehmend bewusster geworden. Rauchen gefährdet nicht nur die Gesundheit des Rauchers, sondern auch der Nichtraucher. In Luxemburg werden dem Tabak jährlich 561 Todesfälle zugeschrieben.



Das Risiko von Lungen- und Herzkrankheiten ist um 20-30% höher bei Menschen, die in Cafés oder Kneipen arbeiten oder mit Rauchern zusammenleben.

Auch die Unternehmen, auf deren Gebiet sich Menschen ja 8 Stunden am Tag oder länger aufhalten, müssen daher auf diesem Gebiet ebenfalls eine längerfristige Strategie entwickeln, wie sie zusammen mit ihren Beschäftigten mit diesem Problem umgehen wollen.

Sei es durch die räumliche Trennung der Raucher von Nichtrauchern; sei es durch Betreuungsangebote für Raucher. Derartige Maßnahmen sollen in gegenseitiger Absprache erfolgen und nach einer gewissen Zeit in ihrer Effektivität bewertet werden.

Die Arbeitsinspektion (Inspection des Mines et du Travail) schlägt den Unternehmen vor, die Belegschaft für das Thema zu sensibilisieren und dann eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit dem Ausmaß des Problems innerhalb des Unternehmens beschäftigen soll (Daten sammeln). Danach soll ein Aktionsplan aufgestellt werden, Ziele und Maßnahmen beschlossen sowie die Zielerreichung in Abständen beurteilt und bewertet werden.

Seit dem 5. September 2006 gilt in Luxemburg das neue Antitabakgesetz, um die Gesundheit der Nichtraucher zu schützen.





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