Das Risiko von Lungen- und Herzkrankheiten ist um 20-30%
höher bei
Menschen, die in Cafés oder Kneipen arbeiten oder mit Rauchern
zusammenleben.
Auch die Unternehmen, auf deren Gebiet sich Menschen ja
8
Stunden am
Tag oder länger aufhalten, müssen daher auf diesem Gebiet
ebenfalls
eine längerfristige Strategie entwickeln, wie sie zusammen mit
ihren
Beschäftigten mit diesem Problem umgehen wollen.
Sei es durch die räumliche Trennung der Raucher von
Nichtrauchern;
sei es durch Betreuungsangebote für Raucher. Derartige
Maßnahmen sollen
in gegenseitiger Absprache erfolgen und nach einer gewissen Zeit in
ihrer Effektivität bewertet werden.
Die Arbeitsinspektion (Inspection
des Mines et du Travail)
schlägt den Unternehmen vor, die Belegschaft für das Thema zu
sensibilisieren und dann eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit
dem Ausmaß des Problems innerhalb des Unternehmens
beschäftigen soll
(Daten sammeln). Danach soll ein Aktionsplan aufgestellt werden, Ziele
und Maßnahmen beschlossen sowie die Zielerreichung in
Abständen
beurteilt und bewertet werden.
Seit dem 5. September 2006 gilt in Luxemburg das neue Antitabakgesetz,
um
die
Gesundheit der Nichtraucher zu schützen.