Division de la Santé au Travail
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25. Januar 2011

CEFOS Remich

Luxemburgs Arbeitsrecht


Der Sicherheitsbeauftragte - le Travailleur désigné

Wie werden Unfälle und Krankwerden durch die Arbeitsbedingungen verhindert?

Der Schutz vor Tabakqualm am Arbeitsplatz

Typ-Angaben zu spezifischen Risiken und zur Sicherheit bei chemischen Substanzen und Prozessen

Mobbing



Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft




Schutz der Gesundheit und vor Unfällen am Arbeitsplatz


Arbeitsplätze untersuchen

Der bevorzugte Partner des Arbeitsmediziners ist hier der Travailleur destiné, welcher per Gesetz verantwortlich ist im Bereich Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen. Die Mission des Arbeitsmediziners und des verantwortlichen Mitarbeiters liegt wesentlich in der Vorbeugung. Eine gemeinsame Evaluation, d.h. Erfassung und Beurteilung der im gegebenen Fall vorliegenden Risiken ist daher unumgänglich!

Maßnahmen am Arbeitsplatz

Im Rahmen der Einschätzung der Risiken bieten die Gesundheitsdienste den interessierten Unternehmen Maßnahmen vor, insbesondere den Lärm zu messen, die Bedingungen der Beleuchtung, klimatischen Bedingungen wie Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit, ...), die Hinweise geben auf den Wärmekomfort und die physische Belastung sowie die Belastung der Luft durch Staub oder flüchtige Stoffe.

Neben dieser Tätigkeit, die auf dem Gesetz vom 17. Juni 1994 beruht, wurden im letzten Jahrzehnt die Aufgaben des Arbeitsmediziners weiter ausgeweitet, namentlich durch die Gesetzgebung über die Beschäftigten, die nicht mehr fähig sind, ihren letzten Arbeitsplatz auszufüllen, die Gesetze zum Schutz der jugendlichen Arbeitnehmer sowie der schwangeren Frauen.

Risikoarbeitsplätze (des Postes à Risque)

Das Loi modifiée du 17 Juin 1994 concernant les Services de Santé au Travail hat eine neue Definition des Risikoarbeitsplatzes eingeführt, wodurch der Begriff Poste de Sécurité ersetzt wird.

Ein Poste à Risque

  • setzt den Beschäftigten dem Risiko einer Berufskrankheit aus;
  • einem besonderen Risiko eines Arbeitsunfalls direkt am Arbeitsplatz;
  • physischen, biologischen oder Krebs erzeugenden Wirkstoffen, welche die Gesundheit beeinträchtigen.
  • Oder der Beschäftigte übt auf diesem Posten eine Tätigkeit aus, die in der Lage ist, andere Beschäftigte oder Dritte schwerwiegend zu gefährden bzw. schädigen.

Das Gesetz verpflichtet den Arbeitgeber, mit Hilfe seines Arbeitsmediziners eine Aufstellung aller Risiko-Arbeitsplätze in seinem Unternehmen zu machen. Diese Aufstellung muss alle drei Jahre erneut unternommen werden und dem Medizinischen Leiter der Division de la Santé au Travail bei der Direction de la Santé übermittelt werden. Falls dies nicht erfolgt ist, erstellt der medizinische Leiter dieses Dienstes diese Liste von Amts wegen, nachdem er dazu die Stellungnahme der Inspection du Travail et des Mines eingeholt hat.

Die vorgenannten Pflichten des Arbeitsgebers stellen europäisches Recht dar [Directive 89/391/CEE du Conseil, concernant l’introduction de mesures visant à promouvoir l’amélioration de la sécurité et de la santé des travailleurs au travail.

Die Liste der Arbeitsplatzrisiken dient hernach auch dem Arbeitsmediziner bei der medizinischen Untersuchung und Betreuung der Beschäftigten sowie bei der Planung von entsprechenden Schulungsmaßnahmen der davon betroffenen Arbeitnehmer.

 

Weitere Informationen

LE BRUIT AU TRAVAIL (Lärm bei der Arbeit).

SÉCURITÉ ET SANTÉ AU TRAVAIL . Dossier im "Merkur" Juli/August 2005 .

Gesetzl. Unfallversicherung (AAA), Guide de Sécurité (Sicherheitsfibel; deutsche Originalfassung ausgearbeitet von der Arbeitsgemeinschaft der Bau-Berufsgenossenschaften, An der Festeburg 27-29, D-60389 Frankfurt am Main).


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