Schutz
der
Gesundheit
und
vor Unfällen am Arbeitsplatz
Arbeitsplätze
untersuchen
Der
bevorzugte
Partner
des
Arbeitsmediziners
ist
hier der Travailleur destiné, welcher per
Gesetz
verantwortlich ist im
Bereich Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen. Die Mission des
Arbeitsmediziners und des verantwortlichen Mitarbeiters liegt
wesentlich in der
Vorbeugung. Eine gemeinsame Evaluation, d.h. Erfassung und Beurteilung
der im
gegebenen Fall vorliegenden Risiken ist daher unumgänglich!
Maßnahmen
am
Arbeitsplatz
Im
Rahmen
der
Einschätzung
der
Risiken
bieten
die Gesundheitsdienste den interessierten Unternehmen
Maßnahmen
vor, insbesondere den Lärm zu messen, die Bedingungen der
Beleuchtung,
klimatischen Bedingungen wie Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit,
Luftgeschwindigkeit, ...), die Hinweise geben auf den Wärmekomfort
und die
physische Belastung sowie die Belastung der Luft durch Staub oder
flüchtige
Stoffe.
Neben
dieser
Tätigkeit,
die
auf
dem
Gesetz
vom 17. Juni 1994 beruht, wurden im letzten Jahrzehnt die
Aufgaben des
Arbeitsmediziners weiter ausgeweitet, namentlich durch die Gesetzgebung
über
die Beschäftigten, die nicht mehr fähig sind, ihren letzten
Arbeitsplatz
auszufüllen, die Gesetze zum Schutz der jugendlichen Arbeitnehmer
sowie der
schwangeren Frauen.
Risikoarbeitsplätze
(des
Postes
à
Risque)
Das
Loi
modifiée
du
17
Juin
1994
concernant les Services de Santé au Travail
hat eine neue Definition des Risikoarbeitsplatzes
eingeführt,
wodurch
der
Begriff
Poste
de Sécurité ersetzt wird.
Ein
Poste
à
Risque
- setzt den
Beschäftigten dem
Risiko einer Berufskrankheit aus;
- einem besonderen Risiko eines
Arbeitsunfalls direkt am Arbeitsplatz;
- physischen, biologischen oder
Krebs erzeugenden Wirkstoffen, welche die Gesundheit
beeinträchtigen.
- Oder der Beschäftigte
übt auf diesem Posten eine Tätigkeit aus, die in der Lage
ist, andere Beschäftigte oder Dritte schwerwiegend zu
gefährden bzw. schädigen.
Das
Gesetz
verpflichtet
den
Arbeitgeber,
mit
Hilfe
seines Arbeitsmediziners eine Aufstellung aller
Risiko-Arbeitsplätze
in seinem Unternehmen zu machen. Diese Aufstellung muss alle drei Jahre
erneut
unternommen werden und dem Medizinischen Leiter der Division de la
Santé au Travail
bei der Direction
de la Santé übermittelt werden. Falls
dies nicht erfolgt ist,
erstellt der medizinische Leiter dieses Dienstes diese Liste von Amts
wegen,
nachdem er dazu die Stellungnahme der Inspection du Travail et
des Mines eingeholt hat.
Die
vorgenannten
Pflichten
des
Arbeitsgebers
stellen
europäisches
Recht dar [Directive
89/391/CEE
du
Conseil,
concernant
l’introduction de mesures
visant à promouvoir l’amélioration de la
sécurité et de la santé des
travailleurs au travail.
Die
Liste der
Arbeitsplatzrisiken
dient hernach auch dem Arbeitsmediziner bei der medizinischen
Untersuchung und
Betreuung der Beschäftigten sowie bei der Planung von
entsprechenden
Schulungsmaßnahmen der davon betroffenen Arbeitnehmer.
Weitere
Informationen
LE
BRUIT
AU
TRAVAIL
(Lärm bei
der Arbeit).
“SÉCURITÉ
ET
SANTÉ
AU
TRAVAIL“ . Dossier im "Merkur"
Juli/August 2005 .
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