Ministère de la Famille et de l'Intégration
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5. März 2011

Stadt Luxemburg

Arbeit suchen



Sozialassistent

Kollektivvertrag im Bereich Pflege und Soziales erneuert



Association Professionnelle des Educateurs/-trices Gradué(e)s


SOZIALES NETZWERK LUXEMBURG

www.entente.lu

Confédération des organismes prestataires d'aides et de soins - COPAS

Fortbildung im Bereich Kinder u. Jugendliche

Rheinland-Pfalz: Sozialpädagogisches Forschungszentrum




Sozialpädagoge / Éducateur gradué


Der Sozialpädagoge muss fähig sein, pädagogische Konzepte auszuarbeiten und diese zusammen mit seinem Team zu verwirklichen. Etwa 900 Sozialpädagogen in Luxemburg arbeiten in leitenden Funktionen und stellen mit dieser Verantwortung einen Grundpfeiler des Luxemburger Sozialwesens dar.


In folgenden Einrichtungen sind Sozialpädagogen beschäftigt:

1.     Schulbereich: Éducation précoce, SREA, SPOS, EDIFF, LTPES (vorher IEES), INFPC, u.a.

2.     Beratung und Betreuung: Drogenabhängige, Arbeit, Wohnstrukturen, ADEM, Frauenhäuser, Soziale Ausgrenzung, ...

3.     Unterbringung und Erziehung: Heime, Internate, Jugendschutz, Justizvollzugsanstalten, Kindertagesstätten, Psychiatrie, ...

4.     Behinderte: geistige und körperliche Behinderung, Behindertenwerkstätten, betreutes Wohnen, Blindenwohnheim, ...

5.     Freizeitgestaltung: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Mitbürger

6.     Drittes Alter: Wohnstrukturen, Pflegeversicherung

Mit der Gründung einer Universität in Luxemburg wurde auch das Studium der Sozialpädagogik in Luxemburg reformiert.

Um zum Studium Sozialpädagogik an der Universität Luxemburg (Campus Walferdingen) zugelassen zu werden, benötigen Sie einen Sekundärabschluss bzw. das Abitur.

Der Berufsverband APEG ist fest entschlossen, dagegen anzugehen, dass gerade der Educateur gradué in Luxemburg der in der Gehälterskala am niedrigsten eingestufte BAC+3 Beruf ist (BAC+3 entspricht Abitur plus drei Jahre Hochschulausbildung).

Berufsverband der Sozialpädagogen
APEG (Association Professionnelle des Educateurs/-trices Gradué(e)s)
B.P. 3071
L-1030 Luxembourg
Tel. 021 50 1680
Fax: 42 96 50
E-Mail: info@apeg.lu



Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über die Zahl der mit Diplom abschließenden ErzieherInnen [éducateur / éducatrice gradué(e)] in Luxemburg sowie die als ErzieherInnen mit aus dem jeweiligen Ursprungsland als gleichwertig anerkannten Abschlüssen.

Das Verfahren der Anerkennung eines im Ausland erworbenen Bildungs- oder Berufsabschlusses wird „Homologation“ genannt.
 

im Jahre

in Luxemburg Diplomierte

aus Deutschland

aus Belgien

aus Frankreich

2000 

71 


35 

71 

2001 

29 


48 

 29 

2002 

30 


54 

30 

2003 

34 

12 

34 

34 

2004 

35 


35 

35 


Seit dem Studienjahr 2003/2004 wird die Ausbildung zum graduierten Erzieher / zur graduierten Erzieherin im Rahmen der Faculté des Lettres, des Sciences humaines, des Arts et des Sciences de l’Éducation de l’Université du Luxembourg erteilt. Alle betreffenden Lehrveranstaltungen finden auf dem Campus Walferdingen statt.

Der Ausbildungsgang wird einer Erneuerung unterzogen, deren Ausmaß und Inhalt durch die Gremien der Universität entschieden werden. Dasselbe gilt für die Angebote der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung.

   

Weitere Informationen

Georges Steffgen: Gewalt – ein Problem an Luxemburger Schulen? forum Nr. 245, April 2005.

raz, Fixerstube: Neue provisorische Container im Frühjahr. Luxemburger Wort, 13.01.2011.

Universität Luxemburg startet Master für Fachleute im Bildungs- und Sozialsektor

Question 0223 (22.12.2004) de Mme Viviane Loschetter (DÉI GRÉNG) concernant les études et la profession de l’éducation gradué. Réponse (20.1.2005) de M. François Biltgen, Ministre de la Culture, de l’Enseignement supérieur et de la Recherche

Article 8 de la loi du 6 août 1990 portant organisation des études éducatives et sociales modifié par l'article 18 de la loi du 11 janvier 1995 portant réorganisation des écoles publiques et privées d'infirmiers et d'infirmières et réglementant la collaboration entre le Ministère de l'Éducation nationale et le Ministère de la Santé



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