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3. Oktober 2010

Stadt Luxemburg

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Grenzüberschreitend deutsch-französisch studieren


Die Universität des Saarlandes kooperiert mit der Universität Metz im 2-jährigen Studiengang Études transfrontalières franco-allemandes.

Als eine der ersten universitären Neugründungen nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Universität des Saarlandes schon früh ein Netz internationaler Beziehungen aufgebaut.

Die Förderung europäischer Zusammenarbeit und Verständigung im Hochschulbereich, vor allem mit französischen Hochschulen, gehört zu ihren gesetzlichen Aufgaben und war immer Bestandteil der Hochschulentwicklung. Dies kennzeichnet das besondere Engagement des Landes, das auch in dem 1990 in die saarländische Verfassung aufgenommenen Europaartikel seinen Ausdruck findet.

Der französische Ursprung und die Nähe zu Frankreich weisen der Universität eine wichtige Rolle in der europaorientierten Ausbildung und Forschung zu. Seit 1951 besteht das Europainstitut, das sich auf die Gebiete Europäisches Recht - in diesem Zusammenhang ist auch das Centre Juridique Franco-Allemand zu nennen - und Europäische Wirtschaft spezialisiert hat. Zur Bündelung der über die gesamte Universität verteilten Bereiche wurde 1996 ein Frankreichzentrum gegründet.

Weiteren Ausdruck findet die Europaorientierung in einer Reihe von grenzüberschreitenden Aktivitäten wie bi- und multinationalen Studiengängen - es werden 5 französischsprachige Studiengänge angeboten - und der Fremdsprachenvermittlung.

"Grenzüberschreitende deutsch-französische Studien"

Studierende der Romanistik, Germanistik und Rechtswissenschaft können nach der Zwischenprüfung oder auch einem Bachelor mit äquivalentem Schwerpunkt ein zweieinhalbjähriges, stark interdisziplinär ausgerichtetes Studium (Sprachpraxis, Recht, Literatur, Landeskunde) absolvieren, das im ersten Jahr in Saarbrücken mit einer licence, im zweiten Jahr in Metz mit einer maîtrise abschließt. Im dritten Jahr erwerben die Studierenden durch Abfassung einer Diplomarbeit ein deutsches Diplom. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, ein DEA (Diplôme d'études approfondies) an der Universität Metz abzulegen.

Medienjobs zwischen Deutschland und Frankreich

Der Magister-Studiengang
"Interkulturelle Kommunikation mit Schwerpunkt Deutschland/Frankreich" besteht im Wintersemester 2003/04 bereits seit zehn Jahren.

Der Lehrstuhl wurde 1993 eingerichtet, um neuen Anforderungsprofilen von Geisteswissenschaftlern auf dem Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen.

In der Lehre spielt die Verbindung zur beruflichen Praxis, z.B. in Veranstaltungen zur Interkulturellen Wirtschaftskommunikation oder zur deutsch-französischen Medienpraxis eine zentrale Rolle.

Zurzeit werden ca. 50 Studierende pro Studienjahr im Magisterstudiengang "Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation" aufgenommen. Auch Nebenfachstudierende und Gasthörer anderer Fakultäten sind herzlich willkommen.


Weitere Informationen


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