Grenzüberschreitend
deutsch-französisch
studieren
Die
Universität
des
Saarlandes
kooperiert
mit der Universität Metz im 2-jährigen
Studiengang Études
transfrontalières franco-allemandes.
Als
eine
der
ersten
universitären Neugründungen nach dem Zweiten
Weltkrieg hat die Universität
des
Saarlandes
schon früh ein Netz internationaler Beziehungen
aufgebaut.
Die
Förderung
europäischer
Zusammenarbeit
und Verständigung
im Hochschulbereich,
vor allem mit französischen Hochschulen, gehört zu ihren
gesetzlichen Aufgaben
und war immer Bestandteil der Hochschulentwicklung. Dies kennzeichnet
das
besondere Engagement des Landes, das auch in dem 1990 in die
saarländische
Verfassung aufgenommenen Europaartikel seinen Ausdruck findet.
Der
französische
Ursprung
und
die Nähe zu Frankreich weisen der
Universität eine
wichtige Rolle in der europaorientierten Ausbildung und Forschung zu.
Seit 1951
besteht das Europainstitut, das sich auf die Gebiete
Europäisches Recht
- in diesem Zusammenhang ist auch das Centre Juridique
Franco-Allemand
zu nennen - und Europäische Wirtschaft spezialisiert hat. Zur
Bündelung der
über die gesamte Universität verteilten Bereiche wurde 1996
ein Frankreichzentrum
gegründet.
Weiteren
Ausdruck
findet
die
Europaorientierung in einer Reihe von
grenzüberschreitenden
Aktivitäten wie bi- und multinationalen Studiengängen - es
werden 5
französischsprachige Studiengänge angeboten - und der
Fremdsprachenvermittlung.
"Grenzüberschreitende
deutsch-französische
Studien"
Studierende
der
Romanistik,
Germanistik
und Rechtswissenschaft können nach der
Zwischenprüfung oder auch einem Bachelor mit äquivalentem
Schwerpunkt ein
zweieinhalbjähriges, stark interdisziplinär ausgerichtetes Studium
(Sprachpraxis, Recht, Literatur, Landeskunde) absolvieren, das im
ersten
Jahr in Saarbrücken mit einer licence,
im zweiten Jahr in
Metz mit einer maîtrise
abschließt. Im dritten Jahr erwerben
die Studierenden durch
Abfassung einer Diplomarbeit ein deutsches Diplom. Gleichzeitig besteht
die
Möglichkeit, ein DEA (Diplôme
d'études approfondies)
an der Universität
Metz abzulegen.
Medienjobs
zwischen
Deutschland
und
Frankreich
Der
Magister-Studiengang
"Interkulturelle
Kommunikation
mit
Schwerpunkt
Deutschland/Frankreich" besteht
im
Wintersemester 2003/04 bereits seit zehn Jahren.
Der
Lehrstuhl
wurde
1993
eingerichtet, um neuen Anforderungsprofilen von
Geisteswissenschaftlern auf dem Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen.
In
der
Lehre
spielt
die Verbindung zur beruflichen Praxis, z.B. in
Veranstaltungen zur
Interkulturellen Wirtschaftskommunikation oder zur
deutsch-französischen
Medienpraxis eine zentrale Rolle.
Zurzeit
werden
ca.
50
Studierende pro Studienjahr im Magisterstudiengang "Französische
Kulturwissenschaft
und
Interkulturelle
Kommunikation" aufgenommen. Auch
Nebenfachstudierende und Gasthörer anderer Fakultäten
sind herzlich
willkommen.
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