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Wer verdient was
in Deutschland?
Der
LohnSpiegel
informiert
über
die
Gehaltsunterschiede
zwischen
Männern
und
Frauen, differenziert nach Berufserfahrung und Betriebsgröße
und zwischen West
und Ost. Die Berechnungen basieren auf den Einkommensangaben von
Beschäftigten,
die in den vergangenen 8 Monaten einen Online-Fragebogen
ausgefüllt haben.
Einige
Beispiele:
•
Eine Bürokauffrau in Westdeutschland verdient mit einer
Berufserfahrung
bis zu zehn Jahren in einem Unternehmen mit bis zu 100
Beschäftigten
durchschnittlich 1.704€ brutto. Bei längerer Berufserfahrung
steigt das
Einkommen auf 1.996€. In Betrieben über 500 Beschäftigte
erreicht sie im
Schnitt 2.228€.
• Ein Maschinenbauingenieur verdient in einem westdeutschen
Kleinbetrieb
ohne längere Berufserfahrung im Schnitt 2.856€ monatlich. Hat er
eine
Berufserfahrung von mehr als 20 Jahren, steigt sein Gehalt auf 4.507€.
Arbeitet er zusätzlich noch in einem Großbetrieb mit mehr
als 500 Beschäftigten
und hat eine Vorgesetztenfunktion, steigt sein Einkommen auf
durchschnittlich
4.951€.
• Eine Sozialarbeiterin in Ostdeutschland (kleine Einrichtung,
geringe
Berufserfahrung) verdient im Schnitt 1.862€. Ihre Kollegin im Westen
erhält
dagegen 2.234€. Ihr männlicher Kollege erhält mit 2.510€
deutlich mehr. Auch
hier führt eine lange Berufserfahrung zu einer
Einkommenssteigerung: auf 2.877€.
• Ein
westdeutscher Elektrotechniker verdient mit
durchschnittlich 2.200€ deutlich mehr als sein ostdeutscher Kollege mit
1.838€. Bei langer
Berufserfahrung und in größeren Betrieben steigt das
durchschnittliche
Monatseinkommen im Westen auf 3.499€ und im Osten 2.923€.
In
den
darauffolgenden
Wochen
und
Monaten
soll
der
LohnSpiegel
Schritt
für
Schritt ausgebaut
werden. Deshalb werden weitere Daten aus einem möglichst breiten
Spektrum von
Berufen benötigt. Der Fragebogen steht online unter www.lohnspiegel.de zur
Verfügung. Alle
in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
können sich
beteiligen.
Der
LohnSpiegel wird vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung
betreut und ist
Teil eines internationalen Projekts, das derzeit in neun
europäischen Ländern
durchgeführt und von der Europäischen Kommission
gefördert wird.
In
Deutschland
wird
der
LohnSpiegel
vom
DGB
und
seinen
Gewerkschaften
unterstützt.
Darüber hinaus
besteht eine Medienkooperation mit dem "Stern" und
der
"Süddeutschen Zeitung", die den Lohnspiegel in ihrem
Internetangebot
präsentieren. Er ist zu
finden unter www.stern.de
und unter www.sueddeutsche.de.
Bitte beachten
Sie, dass die
auf dieser
Website angebotenen Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen
laufend zusammengestellt werden, aber ohne rechtliche Gewähr
für deren Richtigkeit oder Aktualität hier angeboten werden.
Im Bedarfsfall bzw. bei Zweifeln überprüfen Sie bitte die
Angaben, Sie können hierfür die in den Quellenangaben oder im
Linkverzeichnis
angeführten offiziellen Stellen bemühen. Sie können
ebenso die Grüne Nummer
benutzen, Tel. 80028002, aus dem Ausland
0080080028002. Abhängig Beschäftigten wird unter
Umständen die
Rechtsberatung durch ihre Gewerkschaft empfohlen; Selbständigen
die entsprechende durch ihre zuständige Berufskammer oder ihren
Berufsverband. - Empfehlen Sie uns bitte weiter, wenn
Sie
unser
Informationsangebot hilfreich finden!
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