Wie
finanzieren Sie Ihren Geschäftsplan?
Die
Geschäftsidee muss sich in einem Geschäftsplan
niederschlagen.
Ein Geschäftsplan
muss nicht nur dem Existenzgründer, sondern auch dem potenziellen
Geldgeber aufzeigen, wie aus dem eingesetzten Kapital mehr werden kann.
Kredite sind
eigentlich dazu da, demjenigen Geld zu verschaffen, der welches
braucht. Davon
sind leider die Banken nicht so leicht zu überzeugten Sie
leihen
das Geld am liebsten demjenigen, der nachgewiesenermaßen
eigentlich keines mehr braucht. Wer also
zu Beginn seiner Karriere zusätzliches Kapital benötigt, hat
ein
gewisses Problem, zumindest bei den Geschäftsbanken.
Doch wer nicht
zu schnell aufgibt, für den ist die Sache nicht ganz so
aussichtslos. So verfügt
die Luxemburger Handelskammer über ein Finanzinstrument in Form
der Mutualité
de
Cautionnement
et
d'Aide
aux
Commerçants.
Zweck desselben ist es, demjenigen, der Mitglied der Handelskammer ist,
eine Garantie
zu geben, damit er dadurch leichter an Krediten von Luxemburger
Geschäftsbanken
kommt. Ein Antrag ist möglich online
oder über Tel. 42 39 39-399.
Die Handelskammer berät auch über
die anderen finanziellen und steuerlichen Hilfen, welche der
Luxemburger Staat bzw. das Mittelstandsministerium
Existenzgründern anbietet (insbesondere in den Bereichen
Touristik, Forschung und Entwicklung, neue Energien).
Nicht zu
verachten sind auch die ideellen Hilfen in Form von Beratung und
Coaching, die etwa angeboten werden über den Wettbewerb 1,2,3 Go sowie das
Netzwerk
der Business Angels (LBAN). Ein
"Business Angel" ist in der Regel ein Senior Unternehmer, der einem
ausgewählten Existenzgründer mit Rat und Tat auf die
Sprünge hilft.
Einmal durch seine gewachsene Management-Erfahrung und Kontakte,
andererseits durch seine eigene Beteiligung am Kapital der
Gründungsfirma.
Die Société
Nationale
de
Crédit
et
d'Investissement
(SNCI)
ist ein Kreditinstitut der öffentlichen Hand, das mittelfristige
und
langfristige Darlehen an Unternehmen vergibt
(Ausrüstungsinvestitionen,
Starthilfekapital, Innovationsdarlehen, auch Kapitalbeteiligungen).
Das Office du Ducroire hat
zur
Aufgabe, die besonderen Risiken des Exportgeschäfts abzusichern.
Das Ministerium für Bildung und Ausbildung
fördert Fortbildungsmaßnahmen der Unternehmen. Näheres
darüber finden Sie auf dem Fortbildungsportal: www.lifelong-learning.lu.
Das Beschäftigungsministerium
beteiligt sich an den Kosten bei Maßnahmen zur Eingliederung von
Arbeitsuchenden.