Unternehmen leben
und sterben
Die
Zielprojektion
des
Fontagné-Berichts
charakterisiert
in
einer
Joseph
A.
Schumpeter nachfolgenden Sichtweise die
Wachstumswirtschaft der
Zukunft als eine mit einer dynamischen Unternehmenspopulation.
Damit
befasst
sich
aktuell
und
im
Einzelnen genauer ebenso eine vorliegende
STATEC-Studie.
Im
Jahre
2001
wurden
in
Luxemburg
3.075
Unternehmen
neu gegründet. Davon
entfallen 1.100
(35%) auf den Sektor „Immobilien, Vermietung und Dienstleistungen an
Unternehmen“ und 600 (20%) auf den Sektor Handel.
Die
„Geburtenrate“
(Zahl
der
Neugründungen
bezogen
auf
alle
Unternehmen) betrug
2001 insgesamt 12%. Damit liegt Luxemburg an der Spitze der EU (8,8%
im
Schnitt).
Die
Unternehmensneugründungen
haben
2001
zur
Schaffung
von
3.500
Arbeitsplätzen
geführt, insbesondere im Bereich Dienstleistungen für
Unternehmen.
Hingegen
haben
62%
der
in
dem
betrachteten Jahreszeitraum 1998 bis 2001
neu
gegründeten Unternehmen außer dem
Unternehmer/Selbständigen überhaupt niemand
beschäftigt.
75% der Neugründungen haben das zweite Jahr und 63% das dritte
Jahr überlebt.
Die
Überlebenschancen
waren
günstig
im
Bereich
Erziehung,
Gesundheit
und Soziales,
Transport, Kommunikation, Bauwesen; weniger im Bereich
Gastronomie/Hotellerie
und Handel.
Die
genannten Zahlen und Verhältnissätze beruhen auf bestimmten
Voraussetzungen,
wie sie in der vorliegenden Studie näher erläutert werden,
und sind daher nur
unter diesem Vorbehalt zu verwenden.
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